|
Dieser
Metallurgiebetrieb liegt idyllisch in einem kleinen Tal etwas abseits der
großen Industriezentren. Diese verschlafene Lage hat wohl dafür gesorgt, das
hier nicht allzu viel verwüstet wurde. Oder sollte es seine große
Kontaminierung mit Altlasten sein, wegen dessen man es bisher auch
garantiert gescheut hat die Gebäude abzureißen? Überall in der großen
Betriebshalle sind türkisblaue Verfärbungen zu erkennen, die aus dem Beton
ausblühen. Sicherlich handelt es sich hier um Salze von Schwermetallen, die
vermutlich aus einer Galvanik stammen. Auch auf manchen Fässern ließt
man etwas von Cyanidverbindungen *lecker* Positiv zu berichten ist von
den schönen alten Maschinen, wie diverse Kräne, Pressen, Stanzen, Dreh- und
sonstigen Metallverarbeitungsmaschinen die noch übrig geblieben sind. Anhand
dieser veralteten Technik vermute ich, dass dieser Betrieb schon etwas länger
verlassen wurde. Zumindest wurde dort lange nicht mehr investiert. Einen
schönen architektonischen Anblick bietet der kleine Turm zwischen den aus
Bruchstein gemauerten Sozial- und Verwaltungsgebäuden, welch letzt genannten
auch noch mach alten Überrest beherbergen. Wie zum Beispiel das alte
Betriebsbüro, in dem Unmengen alter Akten und Protokollierungsbücher
zum Stöbern einladen, oder der ehemalige Wasch- & Umkleideraum mit seinen
hübschen Duschvorhängen. Bei angenehmen 24°C hat der Besuch dort reichlich
Spaß gemacht. |